Für viele Vereine und Bürger ist der Otterfinger Hof mehr als nur eine Gaststätte. Er ist ein Ort des Zusammenkommens. Nach dem Training noch gemeinsam etwas trinken, sich austauschen und das Vereinsleben pflegen – all das ist hier möglich. Doch die Zeit vergeht schnell: Schon Mitte des Jahres stellt der Wirt den Betrieb ein. Die Küche ist marode, und eine Zukunftslösung für die Gaststätte ist nicht in Sicht. Eine Alternative im Ort fehlt – den Vereinen geht damit ihr zentraler Treffpunkt für Versammlungen verloren.
Gleichzeitig befindet sich das gesamte Gebäude in einem kritischen Zustand - insbesondere die sanitären Anlagen samt Entwässerungsleitungen. Seit Jahren wird diskutiert, ob saniert oder neu gebaut werden soll – doch passiert ist nichts. Die Bausubstanz verfällt weiter.
Otterfing verliert einen wichtigen sozialen Mittelpunkt. Wie es weitergeht? Noch völlig offen. Aber einfach nichts zu tun? Das kann keine Lösung sein.